Die Integrierte Versorgung (IV)




Stand Juni 2014

Die Integrierte Versorgung, wie sie hier vorgestellt wird, ist eng an den besonderen Bedürfnissen psychiatrisch und psychosomatisch erkrankter Patienten orientiert.
Im Gegensatz zur herkömmlichen Ambulanten Psychiatrischen Krankenpflege (APP), die jeder niedergelassene psychiatrische Facharzt verordnen kann, ist die Verordnungsfähigkeit der IV an bestimmte Vertragspraxen gebunden.

Die enge Kooperation zwischen der Arztpraxis, dem psychiatrischen Fachpflegedienst und der Krankenkasse gewährleistet dem Patienten ein Maximum an Flexibilität und Individualität. Während bei der herkömmlichen Ambulanten Psychiatrischen Krankenpflege dem Beginn der häuslichen Einsätze ein Antragsverfahren, meist unter Hinzuziehung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), voraus geht, ermöglicht es die IV, soforttätig zu werden.

Dies kann insbesondere bei psychiatrischen Krisensituationen den ansonsten oft unvermeidbaren stationären Krankenhausaufenthalt verhindern. Sollte jedoch trotzdem einmal ein stationärer Aufenthalt nötig werden, so bietet die IV die Möglichkeit, selbst hier den Kontakt zwischen pflegerischer Bezugsperson und Patienten aufrecht zu erhalten.
Die Besuchsfrequenz, mit der die pflegerische Fachkraft den Patienten aufsucht, ist individuell den Bedürfnissen je nach Situation des Patienten angepasst.

Inhaltlich gleicht die ambulante psychiatrische Fachpflege im Rahmen der IV derjenigen, die auch durch die APP geleistet wird. Im Mittelpunkt steht zunächst der Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen pflegerischen Beziehung zum Patienten, sowie ein ausführliches Erstgespräch, auf dessen Basis schließlich ein Pflegeplan erstellt wird.

Konkrete pflegerische Leistungen können sein: Aufbau und Etablierung einer angemessenen und befriedigenden Tages- und Wochenstruktur, entlastende Gespräche, Koordination weiterführender Hilfsmaßnahmen (auch zusammen mit dem behandelnden Facharzt, ggf. gesetzlichem Betreuer), Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme, auf Wunsch Einbeziehung von Familienangehörigen oder anderen Personen des sozialen Umfelds etc. Auch ermöglicht es die IV, den Patienten zu Facharztbesuchen zu begleiten, um dort regelmäßige Helferkonferenzen abzuhalten.

Durch die festen Termine, die die entsprechenden Facharztpraxen für die Patienten der IV offen halten, entstehen keine langen Wartezeiten. Außerdem kommt die IV dem Patienten entgegen, indem weder für ihre Verordnung noch für die eigentliche Durchführung Zuzahlungen fällig werden.

Zeitraum der Einschreibung bei den einzelnen Krankenkassen ist unterschiedlich je nach ihrer konzeptionellen Ausrichtung ausgelegt. Wobei der Patient auch hier im Mittelpunkt steht und die IV jederzeit kündigen kann.

Mit folgenden Krankenkassen bestehen derzeit Verträge über die IV:



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Mit folgenden psychiatrischen Facharztpraxen stehen wir im Rahmen der IV in enger Zusammenarbeit:



  • Praxis Dr. med. A. Lenz, Oldenburg
  • Praxis Dr. med. W. Hundt, Oldenburg
  • Praxis Dr. med. D. Mertens, Oldenburg
  • Praxis Dr. med. J.-H. Frühauf, Oldenburg
  • Praxis Dr. med. D. Brand, Brake
  • Praxis Dr. med. Y. Burgos, Cloppenburg
  • Praxis Dr. med. U. Teschendorf, Cloppenburg
  • Praxis Dr. med. N. Wichert, Delmenhorst
  • Praxis Dr. med. G. Timm, Edewecht
  • Praxis Dr. med. C. Neukirch, Großenmeer
  • Praxis Dr. med. R. Brinkmann, Lohne
  • Praxis Dr. med. B. Hagemense, Vechta
  • Praxis Dr. med. J. Springub, Westerstede
  • Praxis Dr. med. W. Schwarz, Westerstede
  • Praxis Dr. med. H. Munzel , Weyhe
  • Praxis Dr. med. R. Woltmann, Wildeshausen








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